NET 6-7/2025

8 www.net-im-web.de TRENDS & FAKTEN 06-07/25 Tele Columbus AG setzt Wachstum fort Die Tele Columbus AG erzielte im ersten Quartal 2025 einen Um- satz von 104,9 Mio. Euro (+3,6 % QoQ). Das Wachstumstempo der Internet-Kundenbasis blieb mit einem Plus von 10,6 % YoY weiterhin auf hohem Niveau. Mehr als 80 % der Neukunden im Internet- und Telefonie-Bereich haben im ersten Quartal Tarife mit Bandbreiten von 250 Mbit/s oder schneller gewählt. Das hohe Umsatzplus im Internet- und Telefonie-Bereich (inkl. Hardware & Wholesale) in Höhe von 9,0Mio. Euro (+18,5 %YoY) ist eine Folge des starken Neukundenwachstums der Vorquartale in Verbindung mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach schnellen Bandbreiten. DerWegfall der Kabelfernsehgebühren aus denMietneben- kosten, der seit dem 1. Juli 2024 gesetzlich gilt, führte imVergleich zum Vorquartal zu einem Rückgang an Einzelnutzerverträgen im TV-Bereich (-6k) – auch beeinflusst durch eine Preisanpassung im Internet- und Telefonie-Bereich im Februar 2025, die zeitgleich einen leichten Kundenrückgang bei Bündelverträgen aus TV und Internet nach sich zog. Die Gesamtanzahl der TV-Haushalte im ersten Quartal 2025 verringerte sich um -14k Kunden und verbleibt damit bei rund 1,1 Mio. Kunden insgesamt (-39,5 % YoY). www.telecolumbus.com Digitalministerium muss liefern Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) setzt für eine beschleunigte Digitalisierung Deutschlands auf den markt- und verbraucherorientierten Ansatz des Koali- tionsvertrags. Das Prinzip „Markt vor Staat“ muss vom neuen Bundesdigitalminister Karsten Wildberger von Tag 1 an in die Praxis umgesetzt werden. Das bedeutet nicht nur eine markt- und verbraucherfreundliche Migration von Kupfer- auf Glasfasernetze, sondern auch einen technologie- und anbieterneutralen Breit- bandausbau im Festnetz und Mobilfunk. „Take-up-Raten lassen sich in der sozialen Marktwirtschaft nicht mit der Brechstange erzwingen und auch nicht mit Gutscheinen hoch-subventionie- ren“, sagt Ralf Berger, Vorsitzender des FRK. Ohne Zweifel muss der Glasfaserausbau beschleunigt werden. Dafür jedoch zukunfts- und leistungsfähige hybride Glasfaser-Koax-Netze (Hybrid Fiber Coax, HFC) zu überbauen, ist nicht nur wirtschaftlicher Unsinn, sondern auch ein folgenschwerer Eingriff in einen funktionierendenMarkt. „Seit den 1980er-Jahren rüsten unsere mittelständischen Mitglieder ihre Kabelnetze auf, um den Bürgerinnen und Bürgern Fernsehen, Radio und Inter- net zu bieten – damit sorgen wir für Informationsfreiheit und digitale Teilhabe“, erklärt Berger. „In enger Abstimmung mit der Wohnungswirtschaft treiben wir den Glasfaserausbau voran.“ www.breitbandkongress-frk.de RCS Business Messaging als neuer Standard Mobile Kommunikation entwickelt sich rasant weiter. Twilio und Orange reagieren darauf mit einer neuen Partnerschaft. Gemeinsam wollen sie RCS Business Messaging als Next-Generation-Messa- ging-Lösung etablieren. Unternehmen sollen ihre Kunden dadurch noch direkter und interaktiver erreichen können. Heute können bereits 70 Prozent aller Smartphones in Frankreich RCS-Nachrichten senden und empfangen. Das entspricht über 45 Millionen Geräten. Bis Ende des Jahres soll der Marktanteil auf 85 Prozent steigen. Orange setzt bei der Einführung dieser mo- dernenMessaging-Lösung aufTwilios weltweit anerkannte Expertise. Laut Twilios „State of Customer Engagement Report 2025“ planen drei von vier Unternehmen noch in diesem Jahr In- vestitionen in RCS Messaging. Gleichzeitig bevorzugen 81 Prozent der Verbraucher RCS gegenüber klassischen SMS. Die Technologie erfüllt damit die wachsenden Erwartungen der Kunden an Vertrauen und Transparenz. Als Nachfolger von SMS unterstützt RCS eine interaktive Kommunikation mit Bildern, Karussells, interaktiven Schaltflächen und detailliertem Performance-Tracking. Die Technologie ist auf Android- und iOS-Geräten verfügbar. Twilio stellt sicher, dass für Smartphones ohne RCS-Unterstützung eine nahtlose Fallback-Lösung auf SMS bereitsteht. Damit bleiben alle Kunden jederzeit erreichbar. www.twilio.com Langmatz mit Neuheiten für den Glasfaserausbau Langmatz setzte auf der Anga Com auf die Balance aus erprob- ten Produktlösungen und technischer Weiterentwicklung. Der Gf-Netzverteiler KVz22 gilt in der Branche als Maßstab für Qualität und Flexibilität – und bewies auch in Köln einmal mehr seinen Ruf als „vielleicht bester Netzverteiler amMarkt“. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der Gf-Netzverteiler EK881, eine neuartige Unterflurlösung, die durch ihr einzigartiges Konzept überzeugt. Die einfache Installation und der wartungsfreundliche Klappmechanismus bieten klare Vorteile im Vergleich zur her- kömmlichen Kombination von Muffe und Netzverteilerschrank. Ein weiteres Highlight auf demMessestand war das neue Glasfaser-Übergabesystem mit dem robusten Übergabeschacht EK437 samt Nachrüstset, der modularen VarioPipe-Hausein- führung und verschiedenen Glasfaser-Abschlusspunkten. Die intelligente Kombination vereinfacht Montage und Wartung erheblich, reduziert Installationszeiten und minimiert Perso- nalkosten –meist genügt ein einziger Kundentermin. „Unser neues Glasfaser-Übergabesystem reduziert die technische Komplexität“, sagt Dieter Klasmeier, Marketingleiter bei Langmatz. www.langmatz.de

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