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Funkloch-App gestartet
Ende Oktober praesentierte Bundesminister Andreas Scheuer die neue Funkloch-App. Dazu hatte die Bundesnetzagentur ihre bestehende App zur Breitbandmessung so erweitert, dass Bürger Luecken in der Mobilfunkabdeckung einfach und unbuerokratisch melden koennen. Dazu muessen sie lediglich auf die Schaltflaeche „Netzverfuegbarkeit erfassen“ klicken. Ab diesem Zeitpunkt erfasst die App in regelmaessigen Abstaenden von maximal 50 m, ob eine Netzabdeckung vorhanden ist – und ob sie durch 2G-, 3G- oder 4G-Technik gegeben ist. Die erfasste Wegstrecke wird dem Nutzer auf einer Karte dargestellt.
Wenn der Nutzer die Erfassung stoppt, werden die Daten unter Angabe von Ort, Zeit und Mobilfunkanbieter an einen zentralen Server uebermittelt. Sollte es ein Funkloch geben, erfolgt die Uebertragung, nachdem wieder eine Verbindung zum Internet besteht. 
Sobald genuegend Daten vorliegen, wird die Bundesnetzagentur sie in einer detaillierten Karte zusammenfassen und veroeffentlichen. Zudem soll im Jahrestakt ein Monitoring-Bericht zur Netzabdeckung vorgelegt werden.
Die App steht steht ab sofort für Android und iOS im Google Play Store und Apple App Store zum kostenlosen Download zur Verfuegung. 
 
Digitalisierungsberichte Video und Audio

In diesem Jahr kam der Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten zweigeteilt – einer für Audio und einer für Video. Beiden aber ist gemeinsam, dass die sogenannten nichtlinearen Angebote den linearen Programmen so langsam den Rang ablaufen. Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten: „Der Fernsehmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr rapide veraendert. Die Lagerfeuerabende mit der Familie vor dem TV gehoeren endgueltig der Vergangenheit an. Stattdessen werden Gutscheinkarten für VoD-Serienabende im Supermarkt gekauft. Programmmacher muessen herausfinden, wie lineare und non-lineare Inhalte am besten kombiniert werden koennen.“

Konkret heisst das: Die Deutschen widmen gut zwei Drittel ihrer „Videozeit“ dem „klassischen“ Fernsehen. Zugleich nutzen 42 % der Deutschen regelmaessig Video-on-Demand External link-Angebote. Online haben die Fernsehsender aber zunehmend das Nachsehen gegenueber grossen Streaming-Anbietern. Bereits heute nutzen mehr Menschen Angebote von Netflix, Youtube und Co. als Mediatheken von privaten Fernsehsendern. Insbesondere die 14-29-Jaehrigen (62 %) geben an, vorzugsweise nicht-lineare Angebote zu nutzen.

Darüber hinaus zeigt der Digitalisierungsbericht, dass die Volldigitalisierung des TV-Empfangs so gut wie abgeschlossen ist. 37,5 Mio. Haushalte in Deutschland (97 %) empfangen digitale Fernsehsignale. Das Kabel will als einziger noch nicht voll digitalisierter Übertragungsweg External link Anfang 2019 den Schritt vollziehen. Die Digitalisierungsquote im Kabel lag zum Erhebungszeitpunkt im Juni 2018 bei 93 %.

Podcasts, Streaming-Anbieter, Webradio External link, DAB+ und UKW: Der Audio-Markt ist vielfaeltiger geworden. Mehr als die Haelfte der Deutschen ab 14 Jahren hat Zugang zu digitalen Radiogeraeten mit DAB+, IP, Satellit- oder digitalem Kabelempfang oder nutzen Webradio External link. Der Radioempfang über Satellit und Kabel ist weiterhin ruecklaeufig, während DAB+ und IP Wachstumsraten von 15 %  bzw. 13 % aufweisen.

 
NET bittet um Ihre Mithilfe
Duisburg, 15. November 2017 - Die Zeitschrift NET möchte ihre Leser bitten, sich an einer Umfrage zur Qualität von Festnetzzugängen für das Internet zu beteiligen. Hier geht es zur Umfrage External link .
 
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