www.net-im-web.de 7 Nokia und Telekom erweitern Kooperation Nokia und die Deutsche Telekom erweitern ihre Zusammenarbeit, um die Entwicklung von cloudbasierten, disaggregierten und KI-nativen Funkzugangsnetzwerktechnologien (RAN) zu beschleunigen. Das verstärkte „Innovation Cooperation Program” vertieft die gemeinsame Arbeit in den Bereichen CloudRAN, offene Schnittstellen und KI-native RAN-Lösungen der nächsten Generation, die auf die Realisierung leistungsstarker, herstellerunabhängiger Mobilfunknetze abzielen. Die erweiterten Bemühungen unterstreichen das gemeinsame Engagement für die Verbesserung der Netzwerkeffizienz, Programmierbarkeit und langfristigen Betriebswert für Dienstanbieter. Nokia und die Deutsche Telekom verstärken ihre Zusammenarbeit bei der Integration von Open Fronthaul (OFH) und bauen dabei auf früheren Erfolgen bei der Verbin- dung von Nokia-Basisbandgeräten mit O-RAN-kompatiblen Funkgeräten von Drittanbietern in Deutschland auf. Weitere herstellerunabhängige Integrationen für OFH und Cloud RAN sind im Rahmen vertraulicher Entwicklungsprogramme in Arbeit. Die Einführung von Open Fronthaul, cloudbasierte Basisbandgeräte und die Softwarisierung von Netzwerken bleiben wichtige Komponenten der O-RAN-Strategie der Deutschen Telekom. Eine herstellerunabhängige Service Management and Orchestration (SMO)-Plattform ist ein weiterer wichtiger Pfeiler, der eine zentralisierte Steuerung über herstellerunabhängige RAN-Umgebungen hinweg ermöglicht. Beide Unternehmen treiben außerdem O-RAN-konforme Managementfunktionen über offene O1-Schnittstellen voran und erweitern ihre Arbeit auf das Konfigurationsma- nagement und zusätzliche Funktionen, die einen langfristigen herstellerunabhängigen Betrieb unterstützen. Die nahtlose Integration in die interne SMO-Plattform der Deutschen Telekom prägt weiterhin die Vision des Betreibers für ein flexibles und zukunftsfähiges Netzwerkmanagement. Nokia wird mit der Deutschen Telekom als strategischem Co-Creation-Partner für die Entwicklung von AI-Native RAN (AI-RAN) zusammenarbeiten. Die gemeinsame Initiative zielt darauf ab, die Einführung intelligenter und autonomer RAN-Funktionen in Cloud-, Edge- und Funkbereichen zu beschleunigen. Die erweiterte Partnerschaft zielt darauf ab, eine neue Generation leistungsstarker, programmierbarer und KI-gestützter mobiler Netzwerke zu schaffen. Diese sollen in Zukunft deutlich einfacher zu bedienen, schneller anzupassen und besser für zukünftige Konnektivitätsanforderungen optimiert sein. www.nokia.com Unternehmen holen KI wieder nach Hause Die Public Cloud verliert im KI-Zeitalter zunehmend an Bedeutung, wie der aktuelle Enterprise AI Infrastructure Survey 2026 belegt. Laut einer von Cloudian beauftragten Studie haben in den letzten zwei Jahren 93 Prozent der Unternehmen bereits einige KI-Workloads zurück auf ihre lokalen Server verlagert, sind gerade dabei oder planen es. Dafür gibt es drei leicht nachvollziehbare Gründe. Tatsächlich haben vier von fünf (79 %) Unternehmen KI-Workloads von der Public Cloud zurück auf die eigene On-pre- mises-Infrastruktur migriert. Das ergibt die unabhängige Umfrage vom Forschungsunternehmen Centiment, für die 203 Entscheidungsträger im Bereich KI-Strategie, Investments oder Infrastruktur befragt wurden. Rund 73 % der Unternehmen geben an, zukünftig vermehrt auf On-premises- oder Hybride-Infrastrukturen setzen zu wollen. Der Enterprise AI Infrastructure Survey 2026 identifiziert drei zentrale Faktoren, die diese Entwicklung vorantreiben: Bedenken hinsichtlich der Datenhoheit, unvorhersehbare Kosten für die Cloud-Nutzung und Anforderungen an die Echtzeit-Performance. Das Thema Datensouveränität ist mit Abstand der wichtigste Faktor, um auf lokale Server zu setzen. Bei der Implementierung von KI-Anwendungen, die sensible Unternehmensdaten verarbeiten, würden 91 % der Befragten Alternativen zur Public Cloud vorziehen. Zudem stufen rund drei Viertel (74 %) die unkontrollierte Nutzung von Cloud-KI-Tools durch Mitarbeitende als kritisches oder erheb- liches Sicherheitsrisiko ein. Und 58 % berichten, dass Bedenken hinsichtlich des Speicherortes sensibler Daten ihre KI-Initiativen verzögert oder negativ beeinflusst haben. Der dritte Faktor, der für die Nutzung von On-premises-Infrastrukturen spricht, ist die Performance. Für drei Viertel der Befragten (75 %) bieten nur lokale Server eine akzeptable Leistung für aktuelle oder geplante KI-Workloads. https://cloudian.com/de/ TRENDS & FAKTEN Toplink öffnet Cloud-Telefonie für Drittanbieter Ab sofort unterstützt die vPBX von Toplink auch SIP Trunks von Drittanbietern. Damit wird die Lösung erstmals weltweit unabhängig von bestehenden Länderverfügbarkeiten einsetzbar. Die vPBX wird weiterhin zuverlässig in den deutschen Rechenzentren der Toplink betrieben. Durch die neue Offenheit kann die Lösung jedoch nun auch in Ländern genutzt werden, die bisher nicht durch toplink SIP Business abgedeckt waren. Damit entsteht ein globales Einsatzszenario, ohne auf die Sicherheit und Qualität deutscher Infrastruktur verzichten zu müssen. Unternehmen, die noch laufende Verträge mit VoIP Anbietern haben, können ihre neue vPBX sofort produktiv einsetzen. www.toplink.de 03/2026
RkJQdWJsaXNoZXIy MjE2Mzk=