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  • emproof beruft Marc Schieder als CEO

    emproof hat Marc Schieder zum CEO berufen und eine Finanzierungsrunde mit einem europäischen Investorenkonsortium abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital treibt das Unternehmen die internationale Skalierung voran und professionalisiert Vertrieb, Compliance und Produktentwicklung.

    Schieder ist seit Anfang Januar 2026 an Bord und verantwortet als CEO die Transformation von emproof vom forschungsgetriebenen Start-up zur skalierbaren Enterprise-SaaS-Organisation. Zuvor war er als Managing Director bei DRACOON (heute Kiteworks) für den Auf- und Ausbau des Unternehmens verantwortlich.

    „Unternehmen investieren Jahre und Millionen in die Entwicklung ihrer Firmware und Algorithmen – und verlieren dieses Know-how in Minuten durch Reverse Engineering. Wir sorgen dafür, dass das nicht passiert: Your genius. Preserved“, so Schieder.

    Sicherheit auf Binärebene

    emproof schützt eingebettete Systeme gegen Angriffe, Manipulation und Reverse Engineering – direkt auf Binary-Ebene. Der minimal-invasive Ansatz ermöglicht es, auch Legacy-Systeme nachträglich zu härten, ohne dass der ursprüngliche Source Code verfügbar sein muss. Damit adressiert das Unternehmen zwei zentrale Marktbedürfnisse: den Schutz von geistigem Eigentum in Algorithmen und Firmware sowie den steigenden regulatorischen Druck durch Vorgaben wie den Cyber Resilience Act (CRA) und NIS2.

    Das Unternehmen ist in drei strategischen Feldern aktiv: im zivilen Markt (Automotive, Industrie, Medizintechnik), bei der Absicherung von Legacy Devices sowie im Bereich Defence & Aerospace, wo emproof in EDF-geförderten Projekten mit europäischen Systemhäusern wie Kongsberg und Rheinmetall zusammenarbeitet.

    Europäisches Investorenkonsortium sichert Wachstum

    Die Finanzierungsrunde wird angeführt von Auriga Cyber Ventures. Mit Dutch SecFund beteiligt sich ein neuer Investor. Bestehende Investoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und TIN Capital haben ihr Engagement deutlich ausgebaut.

    Das Kapital fließt in den Aufbau des internationalen Vertriebsteams, die Erweiterung der Compliance-Frameworks – darunter die ISO-27001:2022-Zertifizierung – sowie in die Weiterentwicklung der Produktplattform.

    www.emproof.com

    (Foto: emproof)