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TÜV Rheinland

  • Active Directory richtig absichern

    Active Directory (AD) ist weltweit in Millionen von Organisationen im Einsatz und gilt als Standard in Windows-basierten Netzwerken, um Benutzerkonten, Zugriffsrechte und Netzwerkressourcen zu verwalten.

    Doch gerade diese zentrale Rolle macht AD-Umgebungen zu einem attraktiven Ziel für Cyberangriffe. Angreifer können Schwachstellen ausnutzen, um sich Zugang zu sensiblen Daten zu verschaffen, Berechtigungen auszuweiten oder kritische Geschäftsprozesse zu stören. Wie Unternehmen ihre AD-Umgebungen effektiv absichern können, erklären die Fachleute von TÜV Rheinland im neuen Whitepaper „Active Directory sicher gestalten“.

    Häufige Schwachstellen und Risiken

    Active Directory dient als Rückgrat der Benutzer- und Rechteverwaltung. Eine Kompromittierung kann weitreichende Folgen haben, da Angreifer sich im Netzwerk bewegen, Berechtigungen ausweiten und sensible Daten gefährden können. Fehlkonfigurationen, veraltete Richtlinien und die zunehmende Komplexität moderner IT-Infrastrukturen erhöhen das Risiko zusätzlich.

    TÜV Rheinland empfiehlt Unternehmen einen mehrschichtigen „Defense-in-Depth“-Ansatz, um AD-Umgebungen abzusichern. Dieser umfasst:

    • Minimale Privilegien: Rechte und Berechtigungen regelmäßig überprüfen und auf das notwendige Minimum reduzieren.
    • Trennung von Administrator-Funktionen: Einführung von Just-in-Time-Administration und klare Abgrenzung von administrativen Aufgaben.
    • Regelmäßige Sicherheitsaudits: Schwachstellen frühzeitig erkennen und gezielt beheben.
    • Sicherheitsupdates und Patch-Management: Kontinuierliche Aktualisierung der AD-Komponenten, um Sicherheitslücken zu schließen.

    TÜV Rheinland als Partner für IT-Sicherheit

    Mit Dienstleistungen wie Vulnerability-Assessments, internen Penetrationstests und ganzheitlichen Security-Assessments unterstützt TÜV Rheinland Unternehmen dabei, ihre AD-Umgebungen sicher und zukunftsfähig zu gestalten. „Ein sicheres Active Directory ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess“, betont Daniel Hanke, Experte für Cybersecurity bei TÜV Rheinland. „Mit unseren bewährten Methoden und unabhängigen Bewertungen helfen wir Unternehmen dabei, ihre IT-Infrastruktur nachhaltig zu schützen und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.“

    Whitepaper: Handlungsempfehlungen für Unternehmen

    Das neue Whitepaper „Active Directory sicher gestalten“ von TÜV Rheinland bietet praxisnahe Empfehlungen, um AD-Umgebungen widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe zu machen.

    www.tuv.com

    (Foto: Shutterstock/TÜV Rheinland)

  • Solar Energy Conference am 24./25. April in Köln

    Startschuss für die Solar Energy Conference. Der TÜV Rheinland bietet der internationalen Solarindustrie mit seinem neuen Veranstaltungsformat einen umfassenden Markt- und Technologieüberblick.

     

    TÜV Rheinland lädt Anlagenbetreiber, Investoren, Hersteller und Lieferanten am 24. und 25. April erstmals zur Solar Energy Conference ins Marriott Hotel in Köln ein. Bei dem zweitägigen Kongress werden 25 renommierte Experten aus der Forschung, der Industrie und von nationalen und internationalen Verbänden die Teilnehmer über die neuesten technologischen und Marktentwicklungen informieren. Dabei deckt die englischsprachige Veranstaltung das gesamte Spektrum vom Solarmodul und dem Kraftwerksbau über Energiespeichersysteme bis hin zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und den Netzanschlussbedingungen ab. TÜV Rheinland erwartet 200 Teilnehmer aus aller Welt.

    „Mit der Solar Energy Conference knüpfen wir an unsere beliebten Modulworkshops an und erweitern und internationalisieren dieses Format. Es ist unser Ziel, den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die aktuellen Anforderungen und Entwicklungen der Solarindustrie zu geben – von der Energieerzeugung bis zum Netzanschluss“, erklärt Thomas Haupt, Leiter Solar Europe bei TÜV Rheinland. Ab sofort soll die Veranstaltung jedes Jahr im April stattfinden.

    TUEV Sonnensimulator2

    Der TÜV Rheinland stellt sicher, dass Solarmodule, Energiespeichersysteme und Ladesäulen den Normen entsprechen. Hier wird die Leistungsfähigkeit von PV-Modulen mit einem Sonnensimulator untersucht (Foto: TÜV Rheinland)

     

    Chancen, Herausforderungen und technologische Entwicklungen

    In der Eröffnungssitzung wird Raffaele Rossi von SolarPower Europe einen Überblick über die Risiken, Chancen und Herausforderungen für die Solarindustrie in Europa geben. Wegen des Preisverfalls stehen die europäischen Hersteller aktuell unter großem Druck. In den darauffolgenden Sessions geht es um technologische Entwicklungen bei Solarmodulen und ihre Lebensdauer. Während Q CELLS zum Beispiel den aktuellen Stand bei Perowskitsolarzellen erläutert, präsentiert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme erstmals seine Ergebnisse zur Degradation von TOPCon-Solarmodulen.

    Neue Standards für Batterien und Backsheets

    Am zweiten Konferenztag stehen Energiespeichersysteme, die Ladeinfrastuktur und neue Standards im Fokus der Veranstaltung. Im vergangenen Jahr wurden die EU-Batterieverordnung 2023/1542 und der Sicherheitsstandard für Front- und Backsheets IEC 62788-2-1:2023 eingeführt.

    An der Veranstaltung nehmen Vertreter aus allen Bereichen der Photovoltaikbranche teil. „Nirgendwo sonst gibt es eine solche Gelegenheit, die Hintergründe von Normen und die darin enthaltenen Anforderungen zu beleuchten. Das hilft sehr, Missverständnisse zu klären und zu vermeiden“, erklärt Guido Volberg von Stäubli Electrical Connectors AG.

    www.tuv.com