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Matthias Weidlich ist Professor am Hasso-Plattner-Institut
MehrLaurent Fabre ist neuer CCO bei AUMOVIO
MehrMikko Soirola ist neuer CEO bei Elisa Industriq
MehrFlorian Roos wird neuer CEO der ISOPLUS Group
MehrNetceed verstärkt seinen Vorstand
MehrProfessor Dr. Jörn Müller-Quade im Aufsichtsrat bei Wibu Systems
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Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) baut seine Forschung zu datengetriebenen Informationssystemen aus. Seit dem 1. April 2026 leitet Prof. Dr. Matthias Weidlich das neue Fachgebiet "Data Systems" an der gemeinsamen Digital Engineering Fakultät mit der Universität Potsdam.
Matthias Weidlich forscht zu Datenmanagement und datengetriebener Analyse komplexer Systeme. Zuletzt war er Professor am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin), wo er seit2018 den Lehrstuhl für Databases and Information Systems innehatte.
Zuvor war er Juniorprofessor für Process-Driven Architectures an der HU Berlin sowie als Wissenschaftler unter anderem am Imperial College London und am Technion - Israel Institute of Technology tätig. Sein Start als Professor für Data Systems am HPI ist auch eine Rückkehr: Weidlich promovierte 2011 in Informatik am Hasso-Plattner-Institut
Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die datenbasierte Analyse des Verhaltens komplexer Systeme, etwa von Prozessen im Gesundheitswesen, der Logistik, der Unternehmensverwaltung und der Wissenschaft. Das können Behandlungsabläufe in Krankenhäusern sein, globale Warenströme und Lieferketten oder standardisierte Auswertungsmethoden wissenschaftlicher Experimente. Prof. Weidlich entwickelt Algorithmen für die datengetriebene Analyse all dieser Prozesse, um sie in Echtzeit beobachten und auswerten zu können.
"Vor zwei Jahrzehnten hat mich das inspirierende Umfeld am HPI zur Forschung über Prozesse und Daten gebracht. Mit meiner Rückkehr an das Institut möchte ich Studierende dazu ermutigen, Innovationen in der datengetriebenen Prozessanalyse und der Datenstromverarbeitung voranzutreiben und ihre Ideen in praxisrelevante Systeme und Anwendungen zu überführen", sagt Prof. Weidlich.
Mit der Forschungsgruppe "Data Systems" knüpft Prof. Weidlich an seine bisherige Forschung an und widmet sich den algorithmischen Grundlagen und Infrastrukturen für die datengetriebene Analyse komplexer Systeme. Im Fokus steht die Entwicklung von Methoden, die Nutzer beim Entwurf von Datenanalysen unterstützen und praktische Prozessverbesserungen aus den gesammelten Daten ermöglichen.
(Foto: Hasso-Plattner-Institut)
Laurent Fabre hat die neu geschaffene Position des Chief Commercial Officer (CCO) bei AUMOVIO überrnommen.
In seiner neuen Funktion übernimmt Laurent den Vertrieb in Nordamerika, Asien und Europa. Laurent Fabre berichtet in dieser Rolle direkt an AUMOVIO CEO Philipp von Hirschheydt.
„Ich freue mich, bekannt zu geben, dass Laurent Fabre in der neu geschaffenen Position des Chief Commercial Officer unsere Kundenbeziehungen weiter stärken wird. Mit seiner langjährigen Kompetenz in der Automobilindustrie bringt er genau den Geschäftseinblick und das fundierte Verständnis für die Anforderungen unserer Kunden mit, die für diese Stelle erforderlich sind. Er wird mit seiner ausgeprägten Führungsqualität unsere Vertriebsaktivitäten bündeln und lenken und so eine noch stärker kundenorientierte und effizientere Geschäftsorganisation sicherstellen“, sagt AUMOVIO CEO Philipp von Hirschheydt.
Laurent Fabre verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung als Führungskraft in der Automobilindustrie. Als Absolvent der Mikroelektronik-Ingenieurwissenschaften an der INSA Toulouse begann er seine berufliche Laufbahn 1997 bei Siemens Automotive. Er war anschließend in wichtigen Managementfunktionen bei Siemens VDO sowie bei Synerject SAS tätig, wo er seine Kompetenz in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Vertrieb und Wirtschaftsstrategie ausbaute.
Nach der Akquisition beider Unternehmen durch Continental übernahm er weitere Führungsaufgaben, unter anderem als Segmentleiter für elektronische Fahrwerkskomponenten. Später wurde er Leiter des Segments Passive Safety & Sensorics innerhalb von AUMOVIO, dass im September 2025 als Spin-Off aus Continental hervorging.
(Foto: Aumovio)
Die ISOPLUS Group hat Florian Roos zum Chief Executive Officer berufen. In dieser Funktion verantwortet er die strategische und operative Weiterentwicklung des Unternehmens.
Roos bringt mehr als 13 Jahre Führungserfahrung in der erneuerbaren Energiewirtschaft mit, darunter acht Jahre als CEO sowie weitere Jahre in der Geschäftsführung. Er steht für internationale Perspektive, klare Zielorientierung und eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit über Länder und Teams hinweg. Sein Führungsansatz ist geprägt von Transparenz, Eigenverantwortung und dem Anspruch, nachhaltige Strukturen und echten Mehrwert zu schaffen.
Florian Roos, CEO der ISOPLUS Group: „Ich freue mich sehr, Teil von ISOPLUS zu werden und gemeinsam mit dem Team die nächsten Schritte zu gestalten. ISOPLUS spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende, insbesondere durch den Ausbau und die Modernisierung der Fernwärmeinfrastruktur. Diese Verantwortung ist für mich Antrieb und Motivation zugleich. Mir ist wichtig, dass wir als Team weiter zusammenwachsen, offen miteinander arbeiten und Verantwortung übernehmen. Denn nachhaltiges Wachstum und operative Exzellenz entstehen dort, wo Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten und ihr volles Potenzial entfalten können.“
Dieter Berndt wechselt zurück in den Aufsichtsrat
Dieter Berndt wird künftig wieder in den Aufsichtsrat der Viessmann Generations Group (VGG) zurückkehren und sich dort verstärkt übergeordnet dem Bereich Fernwärme widmen. Dieser Schritt war von Beginn an so vorgesehen. In einer für die ISOPLUS Group wichtigen und zugleich herausfordernden Phase hat er mit großem Engagement, strategischer Klarheit und persönlicher Verlässlichkeit Verantwortung übernommen und die Gruppe sicher geführt.
Dieter Berndt, Aufsichtsrat der Viessmann Generations Group: „Ich freue mich darauf, die weitere Entwicklung der Gruppe gemeinsam mit Florian Roos und dem gesamten Team aus meiner neuen und zugleich vertrauten Rolle heraus zu begleiten."
(Foto: Isoplus)
Mikko Soirola startet als neuer CEO bei Elisa Industriq. Sein Eintritt markiert einen wichtigen Schritt für das schnell wachsende internationale Software-Geschäft innerhalb der Elisa Group.
Denn Elisa Industriq startet in die nächste Phase seiner weltweiten Expansion. Gleichzeitig sollen die Bekanntheit der Marke gestärkt und die spezialisierten Software-Bereiche tiefer integriert werden.
Soirola bringt umfassende Expertise aus führenden, wachstumsorientierten Software-Unternehmen mit. Zuletzt vereinte er bei Finago und Accountor Software mehrere nordische Software-Firmen unter einer Marke und einem gemeinsamen Geschäftsmodell. Soirola verfügt über Erfahrung in internationalen Märkten und operativer Führung und hilft Organisationen, durch eine starke Kultur, Klarheit und Kundenorientierung zu wachsen.
„Ich freue mich, diese Rolle bei Elisa Industriq anzutreten – nicht nur wegen des geschäftlichen Potenzials, sondern auch wegen der gelebten Werte des Unternehmens. Mit Zielen, Klarheit und Vertrauen zu führen, ist für mich essenziell – genauso wie ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen Verantwortung für unsere gemeinsame Reise übernehmen“, so Soirola.
Internationale Bekanntheit steigern
Elisa Industriq hat in den vergangenen Jahren ein starkes Portfolio an Software-Lösungen für Kunden aus den Bereichen Fertigung, Telekommunikation und Energie aufgebaut. Nach der ersten Wachstumsphase konzentriert sich das Unternehmen nun auf internationale Skalierung, eine tiefere Integration seiner Geschäftsbereiche und die Steigerung der weltweiten Markenpräsenz.
Soirola folgt auf Henri Korpi. Dieser hat Elisa Industriq in acht Jahren zu einer internationalen Software-Einheit mit einem Umsatz von 150 Millionen Euro ausgebaut. Nun wurde er zum Leiter der Consumer-Customers-Sparte von Elisa berufen. Sein Nachfolger Soirola wird mit seiner Ernennung zum CEO von Elisa Industriq ab dem 30. März 2026 zudem Mitglied des Corporate Executive Board von Elisa.
(Foto: Elisa Industriq)
Netceed beruft Franck Bruel, Jan Frykhammar und Stacey Thompson als strategische Berater in das Board of Directors.
Nach der kürzlich angekündigten Rekapitalisierung der Netceed Group und unter dem Vorsitz von Rajeev Suri verstärkt das Unternehmen seinen Vorstand mit international anerkannten Führungspersönlichkeiten aus den Bereichen Telekommunikationsinfrastruktur, Industriegroßhandel, Energieinfrastruktur und Hyperscale-Technologie.
Gemeinsam bringen die neuen Mitglieder jahrzehntelange Führungserfahrung aus einigen der weltweit einflussreichsten Infrastruktur- und Technologieunternehmen mit und unterstreichen damit Netceeds Anspruch, eine führende Rolle beim Aufbau der nächsten Generation globaler digitaler, KI-gestützter und energiebezogener Infrastruktur zu übernehmen.
Franck Bruel - Infrastruktur und professioneller Distribution
Franck Bruel ist eine international erfahrene Führungspersönlichkeit in den Bereichen Infrastruktur und professioneller Distribution mit mehr als drei Jahrzehnten Führungserfahrung in den Bereichen Energiedienstleistungen sowie elektrotechnische und technische Distribution. Er war Mitglied des Group Executive Committee von ENGIE und verantwortete dort bedeutende internationale Geschäftsbereiche in Europa und Amerika im Bereich nachhaltiger Energieinfrastruktur und technischer Dienstleistungen. Zu Beginn seiner Karriere war er CEO von Sonepar, dem weltweit führenden Unternehmen im Vertrieb von elektrotechnischem Material.

Verstärken den Vorstand von Netceed (v.l.n.r.): Franck Bruel, Jan Frykhammar und Stacey Thompson
Franck Bruel - Telekommunikation und Technologie
Franck Bruel st ein erfahrener Manager aus der Telekommunikations- und Technologiebranche mit umfassender internationaler Führungserfahrung in den Bereichen Finanzen, operatives Geschäft und Corporate Governance. Er war fast drei Jahrzehnte bei Ericsson tätig, wo er zunächst als Group CFO und später als interimistischer Präsident und CEO fungierte und das Unternehmen während einer Phase strategischer Transformation in der globalen Telekommunikationsbranche führte. Derzeit ist er Mitglied mehrerer internationaler Aufsichtsgremien in den Bereichen Telekommunikation und Technologie.
Stacey Thompson - Technologieinfrastruktur und Netzaufbau
Stacey Thompson ist eine Führungskraft im Bereich Technologieinfrastruktur mit umfassender operativer Erfahrung im Netzaufbau und in groß angelegten Infrastrukturprogrammen. Sie ist derzeit Chief Executive Officer von ADB Companies, einem führenden Anbieter von Infrastrukturleistungen zur Förderung zukünftiger Konnektivität in den Bereichen Breitband-, Mobilfunk- und Rechenzentrumsnetze. Bevor sie 2022 als Chief Operating Officer zu ADB wechselte, war sie mehr als 26 Jahre bei AT&T tätig, wo sie bedeutende Initiativen zum Ausbau von Breitband-, Mobilfunk- und Glasfasernetzen in den gesamten Vereinigten Staaten leitete.
(Fotos: Netceed)
