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Die Proalpha Group stellt ihre Geschäftsführung in der Schweiz neu auf. Jessica Andresen hat die Leitung der Proalpha Schweiz AG als Managing Director übernommen.

In dieser Funktion soll sie das Schweizer Geschäft konsequent weiterentwickeln: mit Fokus auf den Ausbau des Software-Neugeschäfts, die Vertiefung strategischer Kundenbeziehungen, eine stärkere Marktdurchdringung in der Fertigungsindustrie sowie die engere Verzahnung von Direktvertrieb, Partnern und Bestandskundenentwicklung. Andresen bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im technischen Vertrieb und in der Führung internationaler Vertriebs- und Projektteams mit. Zuletzt war sie bei Oracle in Zürich als Strategic Account Director SaaS für die Deutschschweiz tätig.

Den Schweizer Markt und besonders die Anforderungen von Fertigungsunternehmen kennt Jessica Andresen aus langjähriger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Ihre Erfahrung verbindet zwei Perspektiven, die für Proalpha in der Schweiz besonders relevant sind: operative Praxis in der Fertigungsindustrie und nachweisbare Vertriebserfolge im Enterprise-Softwaregeschäft.

Jessica Andresen kommt ursprünglich aus der Fertigung: Über viele Jahre war sie in der Fahrzeugzulieferindustrie tätig – unter anderem im Bereich Antriebstechnik bei Visteon (durch Verkauf später tedrive und Neapco), sowie bei Weidmann Plastics Technology (heute Techniplas). Dort verantwortete sie als Programm- und Key Account Managerin Serienprojekte über mehrere Produktionsstandorte hinweg und trug Budget-, Qualitäts- und Terminverantwortung gegenüber europäischen Automobilherstellern.

2018 wechselte Andresen von der Fertigungsindustrie in den Softwarevertrieb. Für SAP in Regensdorf betreute sie als Solution Sales Executive den Schweizer Markt für Supply Chain, Produktentwicklung und Instandhaltung. Danach war sie bei DXC Technology in Wallisellen tätig, bevor sie 2020 zu Oracle in Zürich wechselte. Dort übernahm sie verschiedene Vertriebs- und Führungsfunktionen: als Account Director, als Sales Manager für das SaaS-Vertriebsteam in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich, und als Strategic Account Director SaaS für die Deutschschweiz mit Schwerpunkt Fertigung und FSI. In diesen Rollen verantwortete sie neben dem Account Management das Business-Development, das Pipeline- und Partnermanagement sowie den Auf- und Ausbau von Key Accounts und Neuprojekten.

 

www.proalpha.com

(Foto: Proalpha)

Der B2B-Telekommunikationsanbieter Plusnet, eine 100-prozentige Tochter der EnBW, richtet seine Geschäftsführung neu aus.

Zum 1. Oktober 2026 übernimmt Peter Weisbach die Position des Chief Executive Officer (CEO), Tonya Uyanik ist seit dem 1. September 2026 Chief Financial Officer (CFO). Sie folgen auf Ulrich Hoffmann und Robert Jelinek-Nacke, die Plusnet verlassen und sich neuen Aufgaben außerhalb des Unternehmens zuwenden.

Mit dem Wechsel schließt Plusnet einen wichtigen Abschnitt der Unternehmenstransformation ab und geht in die Skalierungsphase über. In den vergangenen rund fünf Jahren hat Plusnet ihr Geschäftsmodell konsequent auf B2B-Retail und ein zukunftsfähiges Wholesale-Geschäft ausgerichtet, einen weniger investitionsintensiven Ansatz umgesetzt, die Migration von Kupfer auf Glasfaser abgeschlossen und die eigene digitale Infrastruktur (OSS- und BSS-Systeme) komplett neu aufgesetzt.

„Die Grundlagen für profitables Wachstum sind gelegt. Jetzt gilt es, den erzielten Transformationsfortschritt konsequent im Markt zu nutzen. Für diese neue Unternehmensphase sind wir mit Peter Weisbach, als Sales- und Digital-Business-Experte für moderne ITK-Enterprise-Lösungen, Cyber-Security sowie erfolgreiches Plattformgeschäft, und Tonya Uyanik, als Finanznavigatorin im Telekommunikationsmarkt, nun vertrieblich und betriebswirtschaftlich exzellent aufgestellt", betont Dr. Wolfgang Eckert, Geschäftsführer EnBW TK Holding.

Experte für B2B-Sales und Digital Business

Peter Weisbach verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der ITK-Branche. Beim international tätigen Digital Business Provider und AI-Enabler CANCOM verantwortete er als Senior Vice President Unified Commerce den Direktvertrieb, den Cloud Marketplace (digitale B2B-Plattform für Cloud-Dienste, Software-Abonnements) sowie den E-Commerce-Shop für IT-Lösungen. Vor seiner Verantwortung beim TecDAX und SDAX-Unternehmen war der Diplom-Informatiker in verschiedenen Führungsrollen im ITK-Markt tätig, unter anderem als Executive für Digital Business Services beim Technologie-Dienstleister Bechtle, als CEO beim internationalen Softwarehaus Realtech AG sowie als Senior Vice President bei T-Systems in den Bereichen New Business & Innovation bzw. Infrastruktur, Data & Security.

Plusnet baut Geschäftsführung um
Finanz- und Controlling-Spezialistin Tonya Uyanik (links) und B2B-Sales- und Digital-Business-Experte Peter Weisbach (rechts) übernehmen bei Plusnet

„Plusnet hat sich in den vergangenen Jahren konsequent für die nächste Marktphase aufgestellt. Ich freue mich, gemeinsam mit dem gesamten Team die Vermarktungskraft dieser Aufstellung im deutschen B2B-Markt heben zu dürfen", so Peter Weisbach.

Finanz- und Transformationsexpertin

Tonya Uyanik bringt rund 20 Jahre Erfahrung in der Telekommunikationsbranche und umfassende Expertise in Finanz- und Controlling-Prozessen, Digitalisierung, Business Intelligence sowie im Commercial Management mit. Bereits seit Anfang 2024 ist sie beratend für Plusnet tätig und hat unter anderem den Aufbau der Business-Intelligence-Organisation sowie die Neuausrichtung der kommerziellen Unternehmenssteuerung maßgeblich vorangetrieben.

Zuvor hatte Tonya Uyanik verschiedene Führungspositionen in der TK-Branche inne, darunter Vice President Controlling bei Unitymedia, heute Teil des Vodafone-Konzerns, sowie Commercial Director beim britischen Telekommunikationsunternehmen Virgin Media O2. Mit ihrer Finanz- und Transformationsexpertise wird sie die strategische und digitale Weiterentwicklung von Plusnet als CFO vorantreiben. Bis zum Antritt von Peter Weisbach als CEO am 1. Oktober hat Tonya Uyanik interimsweise die alleinige Geschäftsführung übernommen.

www.plusnet.de

(Fotos: Plusnet)

Tieto stärkt seine Expertise in den Bereichen Daten und KI und unterstützt Unternehmen gezielt auf ihrem Weg zu KI-Vorreitern.

Mit dem 36-jährigen Manuel Moser übernimmt ein ausgewiesener Daten- und KI-Experte die Leitung der Consulting Unit "Data & AI" des Technologieberaters Tieto in der Region Central Europe. Tieto stärkt damit seine Themenführerschaft in den Bereichen Daten und KI und unterstützt Unternehmen gezielt auf ihrem Weg zu KI-Vorreitern. Zuletzt war Moser als "Director Digital Solutions & AI" bei CANCOM Austria tätig.

Die Schwerpunkte von Mosers neuer Position als "Consulting Lead" umfassen Data, Artificial Intelligence und Cloud. "Wir stehen an einem Wendepunkt: Unternehmen, die KI strukturell verankern, werden zu den Frontier Firms - also den Vorreitern - ihrer Branche", sagt Manuel Moser, Consulting Lead Data & AI Central Europe bei Tieto, und führt aus: "Was Frontier Firms unterscheidet, ist nicht das beste KI-Modell, sondern das beste Datenfundament: eine strukturierte, lebendige Datenplattform, die im Kern des Unternehmens steht - nicht am Rand als IT-Projekt. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden - mit einem holistischen Ansatz, der Beratung und Umsetzung bis hin zu Governance und Plattformen aus einer Hand verbindet."

Als Implementierungspartner von Microsoft, SAP und Databricks begleitet Tieto Unternehmen aus Industrie, Finanzwesen, öffentlichem Sektor und weiteren Branchen bei der Digitalisierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse.

Moser hält einen Master in Software Engineering von der University of Applied Sciences in Hagenberg. Parallel zum Masterstudium startete er 2012 seine IT-Karriere bei dem Linzer Banken-Softwarehaus Raiffeisen Software. 2019 wechselte er zu CANCOM Austria (vormals Kapsch BusinessCom), wo er sieben Jahre mehrere Führungspositionen durchlief und zuletzt zum "Director Digital Solutions & AI" aufstieg. Seit Juni 2026 ist er auch Vorstand im Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI).

www.tieto.com/de

(Foto: Tieto)

Danja Frech hat die Gesamtverantwortung für die Bereiche Human Resources und Kommunikation bei Tele Columbus als Chief Human Resources & Communication Officer übernommen.

Zu ihren zentralen Aufgaben gehören die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur, die Begleitung des kulturellen und organisatorischen Wandels, der Ausbau effizienter, datenbasierter HR-Prozesse und die strategische Ausrichtung der internen und externen Kommunikation. Danja Frech berichtet in ihrer Funktion direkt an CEO Christoph Lüthe.

Sie bringt langjährige Führungserfahrung im Personal- und Organisationsbereich mit. Zu ihren bisherigen beruflichen Stationen gehören namhafte Unternehmen wie Sky Deutschland, wo sie als Executive Vice President People, Organisation & Business Functions bereits beide Bereiche verantwortet hat, der Sportartikelkonzern Adidas sowie das Marktforschungsunternehmen GfK, bei dem sie die Rolle der CHRO innehatte. 

„Mit Danja Frech gewinnen wir eine erfahrene und gestaltungsstarke Führungspersönlichkeit. Durch ihre langjährigen Stationen bei bekannten Unternehmen bringt sie umfassende Expertise in der Begleitung komplexer Transformationsprojekte mit. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam mit ihr unsere HR-Strukturen und Kommunikationsarbeit modern und agil aufzustellen“, betont CEO Christoph Lüthe.

Danja Frech ergänzt: „Tele Columbus steht vor einer spannenden Transformation. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Teams eine moderne, zukunftsfähige Kultur zu gestalten und uns als echten Employer of Choice im Markt zu etablieren.“

Im Zuge der strukturellen Neuausrichtung der Ressorts verlässt Christian Döbler, der bisher die Personalarbeit verantwortete, das Unternehmen. „Christian hat in den vergangenen Jahren mit großem Engagement Verantwortung für unsere Personalarbeit übernommen und viele Veränderungen im Unternehmen erfolgreich begleitet. Für seinen wertvollen Beitrag, die hervorragende Zusammenarbeit sowie seinen unermüdlichen Einsatz danke ich ihm ausdrücklich und wünsche ihm für seinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg von Herzen alles Gute“, so CEO Christoph Lüthe.

www.telecolumbus.com

(Foto: Tele Columbus)

Tricentis hat Erika Dean zur Chief Information Security Officer (CISO) ernannt. Dean wird die globale Sicherheitsstrategie des Unternehmens leiten und die Bereiche Cybersicherheit, Compliance und Produktsicherheit verantworten.

Dean verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung im Bereich Cybersicherheit in der Finanzdienstleistungs- und Technologiebranche. Im Laufe ihrer Karriere hat sie Sicherheitsprogramme bei Robinhood und Capital One aufgebaut und geleitet. Diese zielten darauf ab, Unternehmen zu schützen, gleichzeitig Geschäftswachstum zu ermöglichen, das Kundenvertrauen zu stärken und die Widerstandsfähigkeit gegenüber der sich ständig verändernden Bedrohungslandschaft zu erhöhen.

Bei Tricentis wird Dean unternehmensweit an der Weiterentwicklung der Sicherheitsprogramme für Unternehmen und Produkte arbeiten. Gleichzeitig wird sie sicherstellen, dass die Software-Entwicklung und -Bereitstellung die Sicherheitsbedürfnisse der Kunden berücksichtigt. Ihr Fokus liegt dabei darauf, die Tricentis Agentic Quality Engineering Platform zu unterstützen, die Sicherheit der Software-Lieferkette zu stärken sowie Governance und Cyber-Resilienz im gesamten Unternehmen und bei seinen Produkten zu verbessern.

 

Dean verstärkt Tricentis vor dem Hintergrund zunehmend komplexer Cyberbedrohungen und wachsender Kontrolle von Software-Lieferketten, KI-Einführung und dem Schutz sensibler Daten. Ihre Ernennung unterstreicht das Engagement von Tricentis für ein robustes Sicherheitsprogramm und unterstützt Kunden dabei, hochwertige Software sicher, zuverlässig und in KI-Geschwindigkeit bereitzustellen.

www.tricentis.com

(Foto: Tricentis)