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Die Glasfasernetzbetreiber Glasfaser Nordwest und GVG Glasfaser haben eine Open-Access-Vereinbarung getroffen. Diese erstreckt sich auf die Ortsteile Brinkum, Moordeich und Varrel der Gemeinde Stuhr (Landkreis Diepholz, Niedersachsen).

Kern der Zusammenarbeit: Glasfaser Nordwest, das Joint Venture von EWE und Deutscher Telekom, kooperiert in Stuhr-Brinkum, -Moordeich und -Varrel mit der Unternehmensgruppe GVG Glasfaser, die hier ebenfalls eigenwirtschaftlich reine Glasfaser (fibre to the home – FTTH) verlegen wollte. Stattdessen nutzt die GVG zur Versorgung der Kunden ihrer Marke nordischnet das neu errichtete FTTH-Netz von Glasfaser Nordwest. Für die Nutzung des Netzes haben sich beide Anbieter auf faire, diskriminierungsfreie Konditionen geeinigt. Die Vereinbarung deckt ein Ausbaugebiet von gut 11.000 Adressen mit Privathaushalten und Gewerbebetrieben ab.

Mit der für Stuhr nun geschlossenen Open-Access-Kooperation steht auf dem derzeit entstehenden Glasfasernetz der Glasfaser Nordwest in Kürze eine noch größere Zahl unterschiedlicher Diensteanbieter zur Verfügung – ganz ohne zusätzliche Bauarbeiten. Das schafft mehr Wahlfreiheit, einen unkomplizierten Zugang zu leistungsfähiger digitaler Infrastruktur.

www.glasfaser-nordwest.de

www.gvg-glasfaser.de

(Foto: GVG Glasfaser)